Dialektatlas “Mittleres Westdeutschland”

In dem Projekt „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW)”  möchten Sprachwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler der Universitäten Bonn, Münster, Siegen und Paderborn die regionale Mundarten dieses Sprachraumes

  • erforschen,
  • bewahren und
  • öffentlich zugänglich machen.

Dabei erstreckt sich das Erhebungsgebiet über

  • Nordrhein-Westfalen,
  • Teile von Niedersachsen und
  • Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen dazu finden sich unter dieser Webadresse:

www.dmw-projekt.de

In den mittlerweile angelaufenen Untersuchungen werden Dialektsprecherinnen und -sprecher in über 1000 Orten von Sprachforscherinnen und -forscher zu ihrer Sprechweise befragt.

Um nun den Sprachwandel  dokumentieren zu können, werden  zwei Generationen untersucht: Da ist zunächst die Generation der Sprecherinnen und Sprecher, die 70 Jahre und älter sind. Daneben werden Probanden der Kinder-/Enkelgeneration angesprochen – also die heute 30- bis ca. 40-Jährigen.

Die Ergebnisse sollen anschließend im Internet so verfügbar gemacht werden, dass jeder Interessierte per Mausklick sehend und hörend eindrucksvoll erfahren kann, wie man wo im Erhebungsgebiet spricht. Einen Vorab-Eindruck kann man schon jetzt erhalten, wenn man sich den  „Siegerländer Sprachatlas (SiSal)” aus (www.mundart.sisal.uni-siegen.de) ansieht.

Informationsbroschüre zum Projekt – bitte anklicken! 

Und so sind die zuständigen wissenschaftlichen Fachleute des Projektes an der Universität Münster zu erreichen:

Gero Gehrke M. A.

Stephanie Sauermilch M. A.

Ein Video-Interview zu speziellen Fragen dieses umfangreichen Forschungsvorhabens mit Gero Gehrke ist in Vorbereitung.