Kurzvita: Hermann Bröring – emsländischer Landrat a. D.

 

Hermann Bröring begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Köln 1971 mit einer Dozententätigkeit am Sozialinstitut Kommende in Dortmund und setzte diese 1973 im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen-Holthausen fort.

1976 wurde er persönlicher Referent und Leiter des Ministerbüros von Kultusminister Dr. Werner Remmers in Hannover.

1979 trat er in die Verwaltung des Landkreises Emsland ein.

1984 wählte ihn der Rat der Stadt Lingen zum stellvertretenden Oberstadtdirektor. Mit dieser Position war das Amt des Stadtkämmerers verbunden.

1990 wurde Bröring zum Kreisdirektor und 1991 zum Oberkreisdirektor gewählt. Bei der Kommunalwahl am 9. September 2001 holte der gebürtige Rheder als Kandidat der CDU 72,7 Prozent der Stimmen und wurde erster hauptamtlicher Landrat des Landkreises Emsland.

In diesem Amt wurde er bei der Kommunalwahl 2006 von der emsländischen Bevölkerung mit großer Mehrheit bestätigt.

aus:https://www.noz.de/lokales/meppen/artikel/134637/landrat-hermann-broring-wird-heute-verabschiedet#gallery&0&0&134637

Hermann Bröring ist Präsident der Emsländischen Landschaft und des Emsländischen Heimatbundes.

Er ist auch über das Emsland hinaus bekannt als markanter “Macher” – etwa beim Bau der Emslandautobahn auch mit nichtstaatlichen Mitteln oder bei der Emsvertiefung, ohne die es die Meyer – Werft in Papenburg wohl nicht mehr am jetzigen Standort in Papenburg geben würde.

Über ihn gibt es eine außergewöhnliche plattdeutsche Kurzerzählung, die der Autor Theo Mönch – Tegeder in eine bekannte Geschichte (Land unner Gottes Thron) seiner Tante, der Emslanddichterin Maria Mönch – Tegeder, gekonnt eingebunden hat.

Diese wird nachfolgend auch vorgestellt….

http://www.emslaendischer-heimatbund.de/medien/bilder/publikationen/Inhaltsverzeichnis/Band_58/Emsland-Jahrbuch_Band_58_De_Aobendspraoke.pdf
Foto: Archiv Robben