Der vielseitige Plattdeutsch-Autor mit dem Tempel-Blues…
(8) 3. Tempel-Blues up Platt “Laot Diene Hölpe bi mi sien” – YouTube
Der vielseitige Plattdeutsch-Autor mit dem Tempel-Blues…
(8) 3. Tempel-Blues up Platt “Laot Diene Hölpe bi mi sien” – YouTube
Vorstellung folgt….
Werner Beermann wurde 1934 geboren, er ist aufgewachsen in Oesede südlich von Osnabrück
Nach dem Besuch der Volksschule mit 15 Jahren als Anlernling im Hüttenwerk Georgsmarienhütte Arbeit aufgenommen
Er absolvierte eine Zwei Jahre Ausbildung als Hüttenwerker und war dann drei Jahre im Walzwerk tätig.
Ab 1955 machte er eine zusätzliche Lehre als Chemielaborant. Danach war er in Bremen und Wetzlar beschäftigt.
Danach folgte eine Anstellung als Chemielaborant im Stahlwerk Georgsmarienhütte.
Durch die große Stahlkrise in diesen Jahren um 1970 wurde er per Sozialplan in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.
Nun hatte Werner Beermann die passende Zeit für seine fotografischen Recherchen und Veröffentlichungen in der Regionalliteratur.
Schon als junger Mann war er als besonders befähigter Fotograf auch im Emsland unterwegs.
Später war er der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen zum Heuerlingswesen und dem Schwund der plattdeutschen Sprache im Raum Osnabrück.
Seine freundliche Art, die stete Hilfsbereitschaft und vor allem sein großes Fachwissen haben meine Arbeit enorm bereichern können. Er ist mir dabei zu einem besonderen Freund geworden.
Interviews mit ihm finden sich hier:
Am 29. September 2025 verstarb im Alter von 97 Jahren Martha Herkenhoff.
Sie wurde geboren und lebte in Hagen TW im Osnabrücker Land.
In ihrer Heimat war Martha Herkennhoff (“Tante Martha”) besonders bekannt und angesehen durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen von plattdeutschen Geschichten und Lesungen auf Veranstaltungen dazu.
Im nachfolgenden Interview berichtet sie über anfängliche Schwierigkeiten mit der hochdeutschen Sprache zu Beginn ihrer Schulzeit :
Sie ist aufgewachsen in einem Heuerlingshaus. Die besondere Lebensform der Heuerlinge damals hat sie tief geprägt. Darüber hat sie in verschiedenen Gesprächen und Interviews der Nachwelt ausführlich und anschaulich berichtet.
Beruflich bin ich als Offizier der Bundeswehr dem Plattdeutschen nur sehr wenig verbunden. Trotzdem hatte ich anlässlich einer binationalen Stabsrahmenübung ¬ das ist so etwas wie der Krieg im Saale – ein nettes Erlebnis.
Mir unterstand während dieser Übung ein Major der niederländischen Streitkräfte, der genau wie ich des Englischen nur in Grenzen mächtig war. Er sprach auch kein Hochdeutsch oder wollte es – aus welchen Gründen auch immer – nicht sprechen.
Als die Situation der Nichtverständigung zwischen uns immer mehr eskalierte, entrutschte mir der Stoßseufzer: „Mein Gott, dat is ja nich to’t uthollen!” Worauf mein holländischer Waffenbruder mich ganz erstaunt anschaute und lapidar entgegnete:
„Dormet mosset wall goan!”
Und es ging.
Eine Nachricht von
Frank Niermann
für den
Plattfoss des HBOL
Am Freitag, 12.04.2024, um 19:00 Uhr gibt Bruni Bruns von der Gruppe „Wippsteert“ ein plattdeutsches Solokonzert.
Freut Euch auf stimmungsvolle handgemachte Musik mit Texten aus dem normalen oder auch eben nicht normalen Leben.
Kommt herbei, der Eintritt ist frei!
(Veranstaltungsadresse: Töpferei Niehenke, Am Plessen 51 in 49205 Hasbergen) Anmeldung, Infos: www.niehenke.eu