Eine engagierte Windmühlengruppe in Georgsdorf mahlt “up Platt”

Der Georgsdorfer Mühlenverein e. V. in der Graftschaft Bentheim wurde 1989 gegündet.

Dort engagieren sich neunzig Mitglieder von Jung bis Alt mit dem Ziel, diese hervorragend restaurierte Mühle vom Typ Gallerieholländer weiterhin zu erhalten.

Aber auch  die Pflege alter Bräuche und Traditionen steht im Fokus der vielfätigen Aktivitäten rund um die Mühle.

Gemahlen wird vorwiegend Buchweizen, eine Georgsdorfer Spezialität, der  auch im großen Stil hier anbaut wird.

Das Bundesland Niedersachsen hat dem Verein eine größere Fläche Moorlland zur Buchweizenkultivierung zur Verfügung gestellt (siehe Videobeitrag unten)

Der Buchweizenpfannkuchen ( Bookwaiten-Jan Hinnerk) gilt im Nordwesten Deutschlands mittlerweile als Delikatesse, während er in füheren Zeiten ein “Arme-Leute-Essen” war.

Dabei wird natürlich auch heute noch plattdeutsch gesprochen….

 

https://www.georgsdorfer-windmuehle.de

Die Müllergruppe stellt sich vor (von links):

Iris Terhaer, Carsten Koops, Thomas Koops, Gerd Moß und Gerd Moß, Hans Terhaer, Geert Röttgers

Foto: Mühlenverein Georgsdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das “Hölskenlied” und ein Film über das Anfertigen von Holzschuhen

Sowohl die plattdeutsche Sprache, die Holzschuhe als Schuhwerk für die “kleinen” Leute und auch das Holzschuhmacherwesen war im Heuerlingswesen angesiedelt.

Eine Videokombination von Herbert Warnking – Leiter Stadtmedienarchiv Heimatverein Lohne

Teil 1: Hölskenlied – vorgetragen von der kleinen Singschar aus Hamberg

Teil 2: Von Hölsken und Hölskenmoker – ein Film von Josef Dödtmann

Sowohl die plattdeutsche Sprache, die Holzschuhe als Schuhwerk für die “kleinen” Leute und auch das Holzschuhmacherwesen war im Heuerlingswesen angesiedelt.

Wo’s meimelt und mit Tiftelglocken in’n Murmelbeis die Gallachs – Neues Buch in Münster

Dieter Harhues:
Wo’s meimelt und mit Tiftelglocken in’n Murmelbeis die Gallachs 
Gereimtes und Ungereimtes in Münsters Masematte

 

Über den Autor:

Dieter Harhues, Jahrgang 1933, wuchs in Münster auf, verbrachte jedoch auch viel Zeit auf
dem Lande. Nach der von den Nazis veranlassten Kinderlandverschickung, die er von 1943 bis
1945 am Tegernsee in Bayern verbrachte, lebte er vom Sommer 1945 bis zum Frühjahr 1953
in Alverskirchen, einem kleinen Dorf im Münsterland, das seit 1975 ein Ortsteil von
Everswinkel ist. Dort war damals weitgehend noch Plattdeutsch die Umgangssprache, die er
später als Autor in einigen seiner Bücher verwendete.

Zum Inhalt:

Der Autor wuchs in Münster sozusagen dreisprachig auf: In seinem Elternhaus wurden
Plattdeutsch und Hochdeutsch gesprochen, beim Spielen auf dem Schulhof Masematte. Dieser
Rotwelschdialekt, früher zunächst in einigen Stadtvierteln, danach in verschiedenen Handwerksberufen gesprochen, findet sich heute vor allem in heiteren Texten zum Karneval in
Münster wieder.
Neben derartigen Texten ist auch Harhues Theaterparodie „Thusnelda un de schofelen Römers“
(erstmalig in voller Länge) in diesem Band abgedruckt. Als Hilfe zum Verständnis der Texte
gibt es für die unbedarften Leser ein ausführliches Wörterverzeichnis.
Also tacko ran an diese Fleppe und beim Bereunen jovelen Jontef und hamelen Lenz bewichen!

Weitere Informationen unter:

https://agenda-verlag.de/produkt/dieter-harhues-wos-meimelt-und-mit-tiftelglocken-inn-murmelbeis-die-gallachs-locken/