Wu is datt mit use Platt – Entwicklungen im letzten Jahrzehnt mit Blick nach vorn (Stand ab Anfang 2020)

Schwund der plattdeutschen Sprache

Versuch einer Zustandsbeschreibung ab Anfang 2020

Zu diesen vier Unterthemem entstehen Interviews mit Personen, die durch ihre berufliche Arbeit direkte Einblicke haben in den heutigen Sprachgebrauch haben. Im Bereich der Landwirtschaft (eindeutig bisher die letzte Domäne der plattdeutschen Sprache) erzählen Wichard Wabner, https://www.landvolk-emsland.de/verein/geschaeftsstellen/lingen.html 

und Johann Högemann, ein geschätzter Agraringenieur der Landwirtschaftskammer a. D.
  • Schein und Wirklichkeit im Landesparlament Niedersachsen (Interview mit dem ehemaligen CDU – Abgeordneten H. Rolfes):

http://www.watt-up-platt.de/landtagsabgeordneter-heinz-rolfes-2/
Das Interview mit Gerlinde Schmidt - Hood in Nordhorn wurde am 17. 03. 2020 geführt.
  • Neue (erstaunliche) Entwicklungen
  • Realistische Konsequenzen für die Arbeit in den Grundschulen
  • Verbleibende Domäne des Plattdeutschen für die nächsten 15 – allenfalls 20 Jahre: Demenzbegleitung
  • Neue Entwicklungen im Hochschulbereich

Dazu soll ein Kurzbericht erstellt werden auf der Grundlage von vorhandenen (mir zur Verfügung stehenden) sprachwissenschaftlichen Ergebnissen und persönlichen Erfahrungen aus meiner  Referententätigkeit im plattdeutschen Umfeld in Nordwestdeutschland in den letzten 5 Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

Günter Janssen über die “Spökenkieker”

 

Spökenkieker

 

Video -Interview mit Günter Janssen (Meppen), der auch zwei plattdeutsche Lieder zur Verfügung stellte, dazu auch diese beeindruckende musikalische Interpretation von “Die Gedanken sind frei!” in hochdeutscher Sprache.

 

“Grote Visite” wir hier vorgetragen von der Schülergruppe “Forever Young” (Dörpen) unter der Leitung von Jürgen Saamer.

 

 

 

 

 

`n settken (un nu noch `n paor Dage) later…

 

  … an`n daten Advent 2019 sall`t wall watt wärn!

 

Hermann Bröring am Himmelstor

 

“De Aobendspraoke” von Theo Mönch Tegeder

 

Über Hermann Bröring gibt es eine außergewöhnliche plattdeutsche Kurzerzählung, die der Autor Theo Mönch – Tegeder in eine bekannte Geschichte (Land unner Gottes Thron) seiner Tante, der Emslanddichterin Maria Mönch – Tegeder, gekonnt eingebunden hat.

Diese wird nachfolgend vorgestellt….

Emsland-Jahrbuch_Band_58_De_Aobendspraoke

Darauf gehen die beiden obigen Kurzvideos zurück.

Wu is datt mit use Platt – up platt

Das Plattdeutsche ist eine vornehmlich gesprochene Sprache:

Der Anfang vom Ende

(gesprochener Text – bitte anklicken…)

Un nu noch een poar Belder dortau:

Eenklassige Schoale in`Buurschup

van buten:

 

van binnen:

 

De ersten Autos – man kiene Straoten:

 

Dat was noch een Jauchefatt:

 

Mit denn Emslandplan göng Anfang van de Füfftiger “de Post aff”:

 

 

De groaten Dampplöge kömen un dräihten bis över twee Meters Deele van Ostfresland, Cloppenbörg un datt halve Emsland üm.

 

Foto oben: Archiv Robben
übrige Abbildungen: Kreisbildstelle Lingen