„Wiewer un Sniggen dreget dat Hus up’n Rüggen!”

“Frauen und Schnecken tragen das Haus auf dem Rücken!”…

Wie passt diese erstaunliche Erkenntnis zur Rolle der Landfrau am Ausgang des Mittelalters zu (wenigen, aber deutlichen) gegensätzlichen Aussagen in den nachfolgenden Jahrhunderten?

Seite 88/89

Besonders zu erwähnen ist die Stellung der Bäuerin. Ihre Leistung ist für das Gedeihen des Hauses und Hofes sehr entscheidend: „Wiewer un Sniggen dreget dat Hus up’n Rüggen.” Die Bauersfrau kann wohl den Mann vertreten, wenn er durch Krankheit oder Tod ausfällt, aber der Mann nicht die Frau. Dies hohe Ansehen der Bäuerin im Lingener Gebiet ist an eine lange Überlieferung gebunden. C r a m e r sagt nach Einsicht in die Statuta Lingensium (Brüssel 1555) im Zwoller Archiv: „Das   Landrecht der Grafschaft Lingen, das von Kaiser Karl V. zusammengefasst wurde, zu dessen Hausgut Lingen gehör1te, weist, man möchte sagen, daß Höchstmaß a n Gleichstellung des Mannes und der Frau in ihren rechtlichen Befugnisse auf, das überhaupt im deutschen Recht vorkommt.

Cramer, W.: Geschichte der Grafschaft Lingen im 16.und 17. Jahrhundert - Veröff. d. Prov. Inst. f. Landesplanung, Landes- und Volkskunde von Niedersachsen, Band 5, Oldenburg 1950

Die nahezu ausschließliche Verwendung der plattdeutschen Sprache in Norddeutschland war insbesondere für die weibliche Bevölkerung im landwirtschaftlichen Bereich eine Sackgasse: Nach dem Verlassen der Volksschule mit 15 Jahren blieb ihnen beruflich fast durchweg  nur die Möglichkeit, eine Stelle als Magd auf einem Bauernhof anzutreten.

Weitere Dokumente sollen folgen.

Ein Aufsatz von 1953 über “die” Charakterzüge einer plattdeutschen Landbevölkerung

Solch eine “knallharte” und kaum Individualität zulassende Beschreibung einer regionalen Bevölkerungsgruppe ist unserer Zeit sicherlich fremd.

Dabei muss man allerdings bedenken, dass das Emsland  durch die moorige  – und damit verkehrstechnisch weitgehend unerschlossene – Randlage nicht von ungefähr in anderen Gegenden “Muffrika” genannt wurde.

Der nachfolgende Text stammt aus:  Der Landkreis Lingen, Bremen 1954, Seite 230

 

Charakter der Bevölkerung

von Dr. Karl S c h m e i n g , Plantlünne

hier der Versuch einer optischen Nachstrukturierung...

 

Dem Emsländer und mit ihm dem Lingener haftet noch von früheren Notstandszeiten her der Ruf einer gewissen Rückständigkeit an. Das ist aber durch die überraschende Entwicklung der letzten 50 Jahre widerlegt. Landschaft und Geschichte haben die Eigenart des Lingener Menschen beeinflußt.

Er ist, als Gesamttypus,

  • nicht leichtlebig,
  • nicht leicht befreundet,
  • nicht ausgelassen,
  • wenig sangeslustig,
  • nicht wetterwendisch,
  • nicht schwungvoll,
  • aber auch keine stolze, selbstbewußte, großspurige Herrennatur,
  • sondern ruhig,
  • bedachtsam,
  • sachlich,
  • nüchtern denkend,
  • arbeitsam,
  • tüchtig,
  • zuverlässig,
  • zäh und beharrlich,
  • ehrlich,
  • maßvoll,
  • sparsam,
  • den Gesetzen sich fügend.

Er kann ein

  • tiefes und feines Gefühlsleben haben,
  • aber von dem, was das Herz erfüllt, fließt der Mund noch lange nicht über.
  • Er erschließt sich im allgemeinen schwer und
  • kann für Fremde verschlossen,
  • eigensinnig,
  • stur und schwerfällig wirken.
  • Er hält einen gewissen Abstand zwischen sich und der Welt,
  • er beobachtet ruhig und denkt sich das Seine.
  • Im wirtschaftlichen Leben folgt er am liebsten eingespurten Bahnen und
  • geht nicht gern über den Umfang eines Mittelbetriebes hinaus.
  • Die wirtschaftlich-gewerbliche Unternehmungslust und die Betriebsamkeit, wie sie etwa den Sauerländer kennzeichnen, fehlen.

Aber er hat an geistiger Wendigkeit in den letzten Jahrzehnten zugenommen, er ist stärker in das Getriebe der Welt einbezogen, dadurch weltgewandter und für neue Gedanken aufgeschlossener geworden. Die ruhige naturnahe Lebensform der Vergangenheit ist im wesentlichen aufgelöst. Der Landbewohner von heute rechnet mehr als in früheren Zeiten, wo er im ruhigen Flusse eines seit Jahrhunderten eingespurten Wirtschaftsganges Gunst und Ungunst des Arbeitsertrages schicksalhafter nahm. Die Umformung der Betriebsart durch Kunstdünger und Neukulturen, die steigenden Ernten und die Neubauten, die Marktberichte und Viehpreise, die Milchkontrolle und Milcherträge, die systematische Rationalisierung des Landlebens, die hohen Steuern, alles das und manches andere hat die Landleute in zunehmendem Grade rechnen gelehrt.

Ungemindert aber ist trotzdem der gute Humor, der bei einer durchweg friedlichen Grundstimmung gern in fröhlicher Laune lacht, am liebsten über einen guten Schnack, eine schnurrige Geschichte oder eine Dummheit des lieben Mitmenschen. Der Lingener liebt ruhige Geselligkeit unter Verwandten und Bekannten und kann, wenn er einmal im Zuge ist, mit Hingabe Feste feiern.

Er ist ein Mittelschlag zwischen der Härte des Friesen und der Leichtlebigkeit des Rheinländers.

Er schätzt die Leute sehr, die munter reden und gut erzählen können, und für einen Geschäftsmann, Arzt und Seelsorger sind Umgänglichkeit und Redegabe wesentliche Voraussetzungen des Erfolges. Redseligkeit aber weckt Mißtrauen. Der steigende Wohlstand hat eine steigende Beteiligung an akademischen Berufen ermöglicht, deren Wahl eine gewisse Schichtung erkennen läßt. Vor 50 Jahren wurde überwiegend Theologie als Studium gewählt, dann Philologie und Medizin, neuerdings auch Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft. Als geschichtligh bedeutende Persönlichkeit hat Lingen nur den Kanzler des ersten preußischen Königs, Eberhard von Danckelmann, hervorgebracht, Sohn des niederländischen Richters und Vizedrosten Sylvester von Danckelmann, dem Lingen in den unruhigen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges viel zu verdanken hatte. Im allgemeinen aber war das Land in den letzten Jahrhunderten zu arm und abgelegen, um sich am geistigen Leben hervorragend beteiligen zu können. Das Fehlen bedeutender und gewerbefleißiger Städte, die Bindung der Initiative durch die Eigenhörigkeit wirkten hemmend.

Im allgemeinen aber ist die Bevölkerung des Kreises Lingen (heute Landkreis Emsland Anm. d. Verf.)  keineswegs unbegabt, und man hat den Gesamteindruck, daß im Lingener Lande noch geistige Reserven stecken, die eine Entwicklung erwarten lassen.

Jetzt könnten böse Zungen behaupten:Ja, es war gut so, dass die Emsländer zunehmend ins Hochdeutsche gewechselt sind und die heute längst erwachsenen und geschäftstüchtigen Kinder die plattdeutsche Sprache allenfalls noch verstehen können. Wohl nur deshalb konnte dieser Landstrich vom "Armenhaus der Nation" zu den heute erfolgreichsten Landkreisen in Deutschland aufsteigen.
Und dann spricht man in agrarischen Fachkreisen respektvoll von der "Emlandisierung der Landwirtschaft" und meint damit die vergleichsweise größte Besatzdichte an Nutztieren - ausgerechnet dort, wo man früher wusste "Oh schaurig ist`s übers Moor zu gehen..."
Nur in Papenburg auf der Meyer-Werft muss das nicht ganz so angekommen sein: Obwohl in Kürze das 50ste Kreuzfahrtschiff nach einer weltweit einzigartigen Entwicklung dieser Werft an die englische Reederei P&O übergeben werden kann, hört man dort immer noch Platt - auch bei der jüngeren Generation!

Das Erscheinungsjahr dieser Broschüre ist auch in Fachkreisen nicht bekannt. Jedenfalls ist es den Autoren/innen aus dem Raum Osnabrück damals gelungen, die heute unvorstellbaren wirtschaftlichen Verhältnisse im Emsland vor dem 2. Weltkrieg zu dokumentieren.

 

Die “Städtker” und die Landbewohner: Die Plattdeutschen vertrauten sich eher!

  • Das Verhältnis von Stadt zu Land ist, im Ganzen ge­sehen, das einer selbständigen Wechselbeziehung, die sehr viele persönliche Bekanntschaften (außerhalb verwandtschaftlicher Beziehungen) einschließt, aber nur sehr selten zu einer Freundschaft wird.
  • Jeder fühlt sich dem anderen in seiner Art überlegen. Die Landleute ahmen die Städter nach, in der Kleidung, im Hausbau, in der Ausstattung des Hauses, im Streben nach städtischer Lebensart schlechthin, auch bei den Vergnügungen.
  • Aber sie stehen ihm zugleich mit einer gewissen Kritik gegenüber. „Städtker” ist im allgemeinen kein lobendes Wort, es bedeutet vor allem, daß der Städter vom Landleben nicht viel ver­steht und daß man ihm gegenüber vorsichtig sein muß, vorsichtiger als gegenüber einem Bauern, mit dem man plattdeutsch sprechen und dem man eher vertrauen kann.
  • Umgekehrt hält sich der Städter für kultivierter, aber er hat in den beiden letzten Kriegen gelernt, daß er auf den Bauern und seine Leistungen angewiesen ist. Von den beiden einzigen Städten des Kreises Lingen ist Freren sehr weitgehend ländlich, und auch die Kreisstadt Lingen hat viele direkte Beziehungen zum Lande, und seine Bewohner selbst haben in vielen Fällen Kleinlandbesitz, so daß ein eigentlicher Gegensatz zwischen Stadt und Land nicht aufkommt, sondern ein selbstverständliches freund­liches Miteinander die Regel ist.
  • Besonders der ein­heimische Arbeiter ist oft durch ein eigenes Anwesen mit der Scholle verwurzelt, und Klassengegensätze, wie in stärker industrialisierten Gegenden, treten hier wenig in Erscheinung.

Historisches Rathaus der Stadt Lingen (Ems) auf dem Marktplatz.

 

Heinz Pohlendt, Bevölkerung, Seite 89 in: Der Landkreis Lingen, Bremen 1954

Foto: Stadt Lingen in Wikipedia

Der “plattdeutsche” Bischof Dr. Heiner Wilmer (Bericht: DIE ZEIT vom 13. 02. 2020)

Heute veröffentlicht DIE ZEIT folgenden Beitrag auf Seite 1 links unten:

Ein Hirte für den Weg durch die Wüste

Nach Kardinal Marx braucht es einen Mann ohne Angst von PATRICK SCHWARZ

Es ist selten, dass in eins fällt, was ein Laden brauchen kann und was an Kandidaten verfügbar ist. Dieses Glück wird derzeit womöglich der katholi­schen Kirche zuteil: Weil Kardinal Rein­hard Marx überraschend auf eine zweite Amtszeit verzichtet, braucht die Deutsche Bischofskonferenz binnen drei Wochen einen neuen Vorsitzenden. Und tatsächlich steht ein Kandidat bereit, der alles mitbringt, was eine Kirche sich nur wünschen kann — außer einer gesicherten Mehrheit.

Innerlich gespalten und äußerlich im Abstieg begriffen, so steht die Kirche aktuell da. Wer sie führen will, muss ihre Nöte als Wüstenjahre begreifen: unvermeidlich, aber nicht unendlich, solange einen der Glaube bei der Stange hält — der Glaube an Gott, vor allem aber der an die eigenen Gläubigen. Der 58-jährige Heiner Wilmer vereint viel von dem, was ein solcher Wüs­tenhirte braucht. Vor gerade mal zwei Jahren erhielt er vom Papst höchstselbst den Anruf, der ihn dazu bewegte, Bischof von Hildesheim zu werden. Wilmer hatte ihm eine E-Mail geschickt und Zweifel an der eigenen Eignung geäußert, da griff Franziskus zum Handy und überzeugte den Zögernden. Vertrauen in Rom genießt der Mann also wie vor ihm nur Marx, was auch an seiner Internationalität liegt: Obwohl als Emsländer stolzer Provinzler, leitete er von Rom aus einen weltweit tätigen Orden, die Herz-Jesu-Brüder. Dort lernte er, dass Leitung nicht heißt, Mitbrüder zu dominieren, sondern zu moderie­ren. Das dürfte ihm in der Bischofskonferenz manche Stimme eintragen.

Außerdem stärkt ihn ein Leben und nicht bloß ein Lebenslauf: Als Direktor brachte er einst seine ganze Schule dazu, nach Santiago de Compostela zu pilgern, als Karawane zu Fuß und mit Bussen. Er kann also planen und begeistern — und schrieb ein kluges Buch über Moses, den Wüstendurchquerer. Für einen Furchtlosen wie ihn macht Kardinal Marx den Weg frei: »Ich finde, es sollte die jüngere Gene­ration an die Reihe kommen.«

Und die wacklige Mehrheit? Wüstenvater Wilmers informeller Wahlspruch lautet: Konservativ, aber richtig! Trotzdem ist er manchem Konserva­tiven schon zu liberal und vielen Liberalen immer noch zu konservativ. Was in einer zerrissenen Kirche zeigt: Er könnte der Richtige sein.

PS: Als Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup war er nach einer gemeinsamen  Pilgerfahrt (Santiago de Compostela) mit “seinen” Schülerinnen, Schülern und vielen Eltern –  erneut mit einer Busflotte –  auch  in Rom.

Foto: Archiv Robben - aufgenommen bei einem Besuch in Rom

Auf das Hoferbe verzichtet zugunsten des Ordensberufes – heute Bischof von Hildesheim

Mal sehen, was passiert!

 

Dieses besondere Buch von Dr. Heiner Wilmer nehme ich seit Monaten immer wieder zur Hand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übernimmt ein “plattdeutscher” Bischof den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz?

Kardinal Reinhard Marx hat heute (11. 02. 2020) seinen Rückzug vom Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz angekündigt.

https://www.presseportal.de/pm/58964/4517851

Ein jüngerer Amtskollege soll nun als Oberhirte insbesondere auf dem schweren synodalen Weg vorausgehen und dabei Abweichler (die gibt es ja ganz offensichtlich) dennoch möglichst in der Spur  halten.

Schaut man in die Liste der deutschen Bischöfe, dann finden sich dort nur wenige wirklich jüngere hochwürdige Herren.

Er werden schon Namen genannt:

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/rueckzug-von-reinhard-marx-spekulationen-ueber-die-nachfolge,RqCTdmx

https://www.spiegel.de/panorama/kardinal-marx-erzbischof-verzichtet-auf-wiederwahl-als-dbk-vorsitzender-a-32db1b45-ae9e-40b3-91cf-da1bff12af8d

Es könnte aber auch anders kommen…

Der aus dem plattdeutschen Emsland stammende Dr. Heiner Wilmer als Bischof von Hildesheim bringt exzellente Voraussetzungen dafür mit:

Foto: Archiv Robben - aufgenommen bei einem Besuch in Rom

 

  • Er gehört de facto zum kleinen Kreis der jüngeren Bischöfe.
  • In seiner früheren Funktion als der  zehnte Generalobere der Kongregation der Herz-Jesu-Priester in Rom ist er – wie kaum ein anderer deutscher Bischof – so hautnah in und mit der Weltkirche vernetzt. Eine Fülle an Reisen zu seinen Ordensbrüdern auf fast allen Kontinenten machten Kontakte – auch in brenzlichen Situationen – zu Bischöfen und Kardinälen in Ländern außerhalb Europas möglich und nötig.
  • Damit ist Bischof Dr. Wilmer besonders prädestiniert, die Stellung der deutschen Katholiken in  seiner engagierten Weise in der Weltkirche zu vertreten.
  • Einige Fotos in seinem Arbeitszimmer belegen persönliche Begegnungen mit Papst Franziskus im Vatikan. Insiderkreise berichten (inoffiziell) übereinstimmend, dass der Papst selbst Heiner Wilmer gebeten hat, seinen geliebten Posten als Ordensoberer in Rom aufzugeben und in die “deutsche Provinz” nach Hildesheim zu gehen – nun als anerkannt progressiver und mutiger Bischof.
  • Auch seine über die plattdeutsche Muttersprache weit hinausragenden polyglotten Fähigkeiten gewähren ihm hier eine besondere Stellung: Neben Latein, Altgriechisch und Hebräisch spricht er 6 weitere “lebendige” Sprachen.
  • Hinzu kommt seine “ansteckende” zwischenmenschliche Art – er kann wirklich zuhören, spontan und nachhaltig begeistern.

Dazu ein Beispiel: Sein früherer Lateinlehrer und späterer Kollege am Gymnasium in Handrup/Emsland  – Helmut Adams – war zur Bischofsweihe nach Hildesheim angereist und fand wegen des enormen Besucherandrangs keinen Sitzplatz mehr im Dom, er musste sich mit einem beengten Stehplatz an der rechten Eingangssäule begnügen. Am Ende der festlichen Einzugsschar der schon geweihten Häupter befand sich der Weihekandidat Dr. Heiner Wilmer. Er sah seinen geliebten Lateinlehrer, scherte aus, umarmte ihn kurz und herzlich und reihte sich wieder ein…

Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ

Da sind wir Emsländer ja mal gespannt.

Dr. Heiner Wilmer verbindet eine enge Zusammenarbeit mit “unserem” Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Bistum Osnabrück). Beide sind bekannt für ihre oft mutigen Positionen.

Bischof Franz- Josef ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz!

Dat willt wi äs affwochten!