Franz Rothkötter gründete im Jahr 1959 als Müllermeister die gleichnamige Unternehmensgruppe im mittleren Emsland, die beim Jahresumsatz die Milliardengrenze überschritten hat. Dort sind mittlerweile rund 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Gespräch mit einer Schulleiterin in einer niederbayerischen Kreisstadt ergab folgendes – für norddeutsche Verhältnisse erstaunliche – Ergebnis (Stand Dezember 2018):
Der Großteil der jeweils neu einzuschulenden Kinder spricht den bayerischen Dialekt unabhängig von seiner Herkunft (Stadt, Land, Stand).
Aus der pädagogischen Erfahrung heraus lässt man die Kinder auch den Dialekt im Unterricht anwenden, da sie in der Regel so ihre Empfindungen, Bedürfnisse und Erfahrungen besser darstellen können .
Dabei hat sich bisher gezeigt , dass etwa 5 % der Heranwachsenden reine Hochdeutschsprecher sind , obwohl sie aus einem dialektalen familiären Umfeld stammen. Für diese sprachliche Erscheinungsform fehlt bisher die fachspezifische Erklärung. So spricht man in diesem Zusammenhang eher scherzhaft von einem fehlenden “Bayern – Gen”.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen weder Ort noch Namen angegeben werden.
Der Landkreis Regen unterhält kein eigenes Kulturreferat o.ä., stattdessen hat er mit dem Büro für Kulturwissenschaft und -management „Kultur&Konzept“ einen Dienstleistungsvertrag geschlossen. Damit steht den Kulturschaffenden im Landkreis Regen ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, der koordinierend und beratend tätig wird und die Kunst&Kultur-Szene des Landkreises Regen nach innen und außen vertritt.
Roland Pongratz ist nicht nur in Fachkreisen als Volksmusik-Pionier und der Gründer des „Wacken der Volksmusik“ in der Kreisstadt Regen bekannt. Seit 12 Jahren wird dort alle 2 Jahre nach seiner Idee ein musikalisches Event der Sonderklasse angeboten:
Der Name Roland Pongratz und das „drumherum“ gehören zusammen, keine Frage. Dass das Volksmusik-Festival aber mittlerweile mit 400 Gruppen und 50.000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen im Bayerischen Wald gehört, ist selbst für den Initiator eine Überraschung.
Hermann Paus gehört zu den entscheidenden Pionieren der Nachkriegszeit in der Landmaschinenbranche, in der fast ausschließlich plattdeutsch gesprochen wurde.
Dabei hatte er denkbar ungünstige Ausgangssitutionen:
Im Alter von drei Jahren starb sein Vater durch einen Unfall und mit neun Jahren verlor er seine Mutter, die an einer schweren Lungenkrankheit litt.
Danach lebte er – getrennt von seinen Geschwistern – in der Familie seiner Tante Paula in Hiddingsel südöstlich von Münster
Sein Onkel, der dort eine Dorfschmiede betrieb, hat den jungen Waisen sicherlich nicht gerade aufgebaut durch die Feststellung: Aus dem Jungen wird nichts!
Vor 50 Jahren gründeten Hermann und Agnes Paus ein Unternehmen. Dabei stieg man nicht in die Produktion von Landmaschinen ein, was das bisherige überaus erfolgreiche Arbeitsgebiet von Hermann Paus war.
So ist das Unternehmen seit 1968 im internationalen Maschinenbau tätig.
Vor wenigen Wochen wurde das 50 jährige Firmenjubiläum gefeiert.
Zu Beginn wurden Baumaschinen gefertigt.
Dabei erweiterte man das Produktprogramm stetig um die Entwicklung und Fertigung von Berg- und Tunnelbaufahrzeugen, Schrägaufzügen, Hubarbeitsbühnen und Kräne.
Zunehmend gingen die in Emsbüren entwickelten Maschinen in alle Welt, der Vertrieb wurde nach und nach über ein weltweites Händlernetz organisiert.
So liegt der Exportanteil des Unternehmens heute bei etwa 70 Prozent. Seit 2001 gibt es eine Repräsentanz in Moskau, 2003 folgte eine Vertriebsgesellschaft in Santiago de Chile.
Hier Besuch aus Indien. Rechts Sohn Hermann – Josef, der mit seinem Bruder Wolfgang heute das Unternehmen führt.
Tochter Lisa Paus ist Mitglied des Deutschen Bundestages
Sowohl im Betrieb als auch im Raum Emsbüren und darüber hinaus weiß man, welchen Anteil Ehefrau Agnes als Kauffrau an der rasanten Entwicklung des Betriebes hat.