… in der Gaststätte

Zumindest auf dem Lande wurde die plattdeutsche Sprache in den Gaststätten durchweg gesprochen. Nach Regionen verschieden verschwand mit dem Sterben der Dorfkrüge (anderswo auch Kneipen genannt) auch das Plattdeutsche insgesamt.

Eine kleine Reminiszenz darauf geben die nachfolgenden Beiträge von den Brüder Heinz und Hubert Hölscher aus Emsbüren im Emsland, die beide in der elterlichen Gaststätte aufwuchsen. Heinz betrieb diese bis zur Altersgrenze.

 

Frank Hoppmann zeichnet auch “up platt”

https://www.wochenblatt-reporter.de/landau/c-lokales/der-thomas-nast-preis-geht-an-frank-hoppmann_a38482?fbclid=IwAR3MHFI-_33u6MDdTH1WjZlRWO2pLovhYpo-MHzaP3YGv5S-ipiFr9-KxDI

Frank stammt aus dem kulturträchtigen emsländischen Ort Emsbüren.

Auch die zu den sechs erfolgreichsten niederdeutschen Autoren(innen) zählenden Maria Mönch – Tegeder stammt von dort.

Nachweislich ist hier auch das Lied von Pastor sin Koh entstanden.

 

 

Diese Ehrung in Landau reiht sich mittlerweile in eine lange Reihe von Auszeichnungen, Frank Hoppmann gilt als erfolgreicher Nachfolger seines Freundes Tomi Ungerer.

Er zählt zu den besten Karikaturisten Europas.

 

 

 

 

Fotos mit Erlaubnis von Frank Hoppmann: Archiv Robben

Artikel aus Neue Osnabrücker Zeitung vom 14. 03. 2016

Schnaps im Wasserkessel

Im Jahr 1991 stellte der Regisseur Hans-Erich Viet diesen Film als Abschlussarbeit  an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin vor. Dafür erhielt er 1992 den Adolf-Grimme-Preis

1950 wurde im ostfriesischen Rheiderland eine Dokumentation über die Landarbeiter bei der Einbringung der Ernte gedreht. In den alten Dokumentaraufnahmen droschen die Arbeiter nach einer längst veralteten Methode Raps und wurden dafür anschließend mit Schnaps und Rosinenbrot entlohnt. Ausgehend von diesem alten Amateurfilm, wovon auch Ausschnitte für Schnaps im Wasserkessel verwendet werden, begibt sich vierzig Jahre später Hans Erich Viet auf die Spurensuche nach den Lebens- und Arbeitsbedingungen der einstigen Landarbeiter in seiner rheiderländischen Heimat. Dabei entdeckt der Regisseur Vertrautes, geht seinen eigenen Motiven nach, die ihn in den frühen 1960er Jahren aus seiner rheiderländischen Heimat weggetrieben haben und lässt die Landarbeiter, Bauern, MägdeSchnaps- und Ziegelbrenner, Jäger und VW-Arbeiter größtenteils im Rheiderländer Platt, das auch der Regisseur selbst noch spricht, von ihrem Leben und ihrer Arbeit erzählen.

Aus:https://de.wikipedia.org/wiki/Schnaps_im_Wasserkessel

Mit Heinz Rolfes berichtet ein niedersächsischer Politiker

Heinz Rolfes  war von 1994 bis 2017 Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags. Von 2003 bis 2013 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion im Landtag.

Außerdem ist Heinz Rolfes seit 1991 Mitglied des emsländischen Kreistages und dort seit 1996 stellvertretender Landrat.

Von 1972 bis 1974 war Rolfes Ratsherr der Gemeinde Clusorth-Bramhar, von 1974 bis 1996 Ratsherr der Stadt Lingen (Ems),

von 1985 bis 1993 CDU-Fraktionsvorsitzender in Lingen.

Zudem ist Rolfes Mitglied im Vorstand des Kolpingwerkes, Bezirksverband Lingen, Mitglied im Kuratorium des St.-Bonifatius-Hospitals Lingen und Mitglied des Diözesankatholikenrates – also in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens engagiert.

So kann er auch besonders kompetent zur Situation des Plattdeutschen berichten.