Zur Schmiede gehörte auch ein Haushaltswarengeschäft
Schlepper lösen die Pferde ab
Enorme Technisierung der Landwirtschaft
Schwerfällige Ackerwagen wurden nun gummibereift
Hufbeschlag als wichtige Einnahmequlle
Nach dem 2. Weltkrieg
Gründung der Schmiede
Verschwundene “plattdeutsche” Berufe: der Dorfschmied
Die altangestammte Dorfschmiede
lag zumeist in zentraler Lage in der Nähe der Kirche. Das typische ping-ping-ping Geräusch des Hammerschlages auf den Amboss gehörte zur Selbstverständlichkeit des täglichen Lebens in diesem Umfeld. Insbesondere die Landwirte aus den umliegenden Bauerschaften mussten in regelmäßigen Abständen ihre Pferde hier neu beschlagen lassen. Auch ihre Ackergeräte konnten hier vor Ort wieder repariert werden. Die Schmiede war aber auch ein Treffpunkt zum Austausch von Neuigkeiten.
Nachfolgend soll die Dorfschmiede Pieper in Bramsche bei Lingen von den Brüdern Hermann und Bernhard vorgestellt werden.
Foto; Archiv Hubert Hölscher
Prof. Dr. Dr. Anton Hilkman (1900 – 1970) in memoriam
Anton Hilckman
Foto: Archiv J. H. Janßen
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anton_Hilckman_Gedenktafel.jpg
wurde im Jahre 1900 als einziges Kind eines Kaufmannsehepaares Hilkmann in Bevergern östlich von Rheine geboren.
Seine Eltern waren erfolgreich im Handel mit den Niederlanden. Sie standen damit in der Tradition etlicher Kaufleute aus dem Raum Mettingen in Nachfolge des traditionsreichen Hollandganges der früheren Heuerleute aus dieser Region.
Auch die Gründer von C&A stammten aus dieser Gegend.
In der Lebensbeschreibung von Kerstin Kleinhaus wird erschreckend deutlich,
https://www.lwl.org/301av-download/pdf/Kleinhaus%20Kerstin.pdf
welche Leiden ein engagierter Gegner des Nationalsozialismus durchmachen musste.
Der überaus polyglotte Volkskundler hat uns 391 Veröffentlichungen in 19 verschiedenen Sprachen hinterlassen.
Sein besonderes Interesse galt der niederdeutschen Sprache.
Der nachfolgende Aufsatz stammt aus dem Büchlein Sollen die niederdeutschen Dialekte sterben, das er 1967 im Verlag contra torrentem ( das war sein Wahlspruch Gegen den Strom) in Berlin-Grunewald selbst verlegte.
Dort stellt er sich folgendermaßen vor:
Universitätsprofessor Dr. Dr. Anton Hilckman, gebürtiger Westfale, ist ordentlicher Professor an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und Direktor des Institutes für vergleichende Kulturwissenschaft an dieser Universität. Neben seinem weit gespannten Fachgebiet gelten seine Interessen noch vielen anderen Dingen u. a. den sogenannten kleinen Völkern Europas (Basken, keltische Völker, Friesen, Rätoromanen, Aromunen usw.) und überhaupt den gefährdeten Sprachen, zu denen man leider auch das Niederdeutsche rechnen muss.
Sein Elternhaus ist heute das Heimatmuseum in Bevergern.
Foto: Archiv J. H. Janßen
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/Bevergern_Haus_Hilckman.jpg




