Dr. Bernd H. Schulte (Lingen, zuletzt Münster)

 

 

Dr. Bernd H. Schulte

ist in Nordwestdeutschland nicht nur in Fachkreisen des öffentlichen Baurechts als ehemaliger Richter am Verwaltungsgericht Osnabrück, Oberverwaltungsgericht Lüneburg und am Oberverwaltungsgericht Münster bekannt. Durch eine Fülle an Fachveröffentlichungen hat er sich bundesweit einen Namen gemacht

Heute wirkt er in seinem Fachgebiet als gefragter Anwalt in einer überregionalen Kanzlei in Bielefeld und Lingen. Er ist in Laxten als Sohn eines Eisenbahners aufgewachsen. Mütterlicherseits hat er Heuerleute als Vorfahren. Sein besonderes Interesse im Privatbereich gilt der regionalen Geschichtsforschung. So initiierte er einen geschichtlichen Arbeitskreis Mengers Hof.

Er ist auch plattdeutsch aufgewachsen.

Centrum für Niederdeutsch in Münster

https://www.uni-muenster.de/Germanistik/cfn/

So stellt es sich vor: 

Das Centrum für Niederdeutsch an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist ein fächerübergreifendes wissenschaftliches Zentrum, in dem sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zusammenfinden, um das Niederdeutsch zu erforschen.

Darüber hinaus ist das Centrum für Niederdeutsch bestrebt, mit Freunden/Freundinnen und Förderern des Niederdeutschen außerhalb der Universität eine enge Zusammenarbeit zu entwickeln. Ein Ziel ist, das Niederdeutsche als Bestandteil der norddeutschen Kultur, Geschichte und Identität wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

 

Zur Geschichte

Auf Initiative des Germanistischen Instituts und mit Unterstützung des Rektorats der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde 2012 eine Professur für Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut eingerichtet, die sich schwerpunktmäßig mit dem Niederdeutschen beschäftigen sollte. Die Aufgabe des Aufbaus eines neuen wissenschaftlichen Centrums, in dem das Niederdeutsche erforscht, gefördert und wieder in Öffentlichkeit präsent gemacht werden sollte, fiel dem neuen Stelleninhaber, Helmut Spiekermann, zu.

Die Erforschung des Niederdeutschen hat an der Universität Münster eine lange Tradition. In der ehemaligen Niederdeutschen Abteilung des Germanistischen Instituts waren besonders ältere Sprachstufen des Niederdeutschen Gegenstand umfassender Forschung und Lehre. Auch hierauf baut das Centrum für Niederdeutsch auf, nimmt darüber hinaus aber auch verstärkt synchrone Forschungsfragen in den Blick.

Die Gründung des Centrums für Niederdeutsch erfolgte am 11. Juni 2013 durch die Annahme des Statuts des Centrums durch seine Gründungsmitglieder. Zum ersten Sprecher des Centrums wurde Prof. Spiekermann gewählt.

Die offizielle Eröffnung des Centrums fand am 21. Juni 2013 im Rahmen eines Festaktes am Germanistischen Institut der Universität Münster statt.

 

Aufgaben und Ziele

Das Centrum für Niederdeutsch ist ein fächerübergreifender Verbund von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht das Niederdeutsch in Forschung und Lehre, sowie in Kooperation in außeruniversitären Einrichtungen zu fördern. Das Niederdeutsche soll in der Öffentlichkeit präsenter gemacht werden.

Besonders Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität profitieren von diesen Zielen. Die Mitglieder des Centrums bieten Lehrveranstaltungen zum Niederdeutschen oder das Niederdeutsch einbindende Lehrveranstaltungen an und tragen so zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern bei.

 

Sprecher des Centrums für Niederdeutsch ist Prof. Dr. Helmut H. Spiekermann

Centrum für Niederdeutsch in Münster

https://www.uni-muenster.de/Germanistik/cfn/

So stellt es sich vor:

Das Centrum für Niederdeutsch an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist ein fächerübergreifendes wissenschaftliches Zentrum, in dem sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zusammenfinden, um das Niederdeutsch zu erforschen.

Darüber hinaus ist das Centrum für Niederdeutsch bestrebt, mit Freunden/Freundinnen und Förderern des Niederdeutschen außerhalb der Universität eine enge Zusammenarbeit zu entwickeln. Ein Ziel ist, das Niederdeutsche als Bestandteil der norddeutschen Kultur, Geschichte und Identität wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

 

Zur Geschichte

Auf Initiative des Germanistischen Instituts und mit Unterstützung des Rektorats der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde 2012 eine Professur für Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut eingerichtet, die sich schwerpunktmäßig mit dem Niederdeutschen beschäftigen sollte. Die Aufgabe des Aufbaus eines neuen wissenschaftlichen Centrums, in dem das Niederdeutsche erforscht, gefördert und wieder in Öffentlichkeit präsent gemacht werden sollte, fiel dem neuen Stelleninhaber, Helmut Spiekermann, zu.

Die Erforschung des Niederdeutschen hat an der Universität Münster eine lange Tradition. In der ehemaligen Niederdeutschen Abteilung des Germanistischen Instituts waren besonders ältere Sprachstufen des Niederdeutschen Gegenstand umfassender Forschung und Lehre. Auch hierauf baut das Centrum für Niederdeutsch auf, nimmt darüber hinaus aber auch verstärkt synchrone Forschungsfragen in den Blick.

Die Gründung des Centrums für Niederdeutsch erfolgte am 11. Juni 2013 durch die Annahme des Statuts des Centrums durch seine Gründungsmitglieder. Zum ersten Sprecher des Centrums wurde Prof. Spiekermann gewählt.

Die offizielle Eröffnung des Centrums fand am 21. Juni 2013 im Rahmen eines Festaktes am Germanistischen Institut der Universität Münster statt.

 

Aufgaben und Ziele

Das Centrum für Niederdeutsch ist ein fächerübergreifender Verbund von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht das Niederdeutsch in Forschung und Lehre, sowie in Kooperation in außeruniversitären Einrichtungen zu fördern. Das Niederdeutsche soll in der Öffentlichkeit präsenter gemacht werden.

Besonders Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität profitieren von diesen Zielen. Die Mitglieder des Centrums bieten Lehrveranstaltungen zum Niederdeutschen oder das Niederdeutsch einbindende Lehrveranstaltungen an und tragen so zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern bei.

 

Sprecher des Centrums für Niederdeutsch ist Prof. Dr. Helmut H. Spiekermann

Niederdeutsche Autoren(innen)

Bei der Sichtung von Autorinnen und Autoren in regionalen Archiven stößt man durchweg auf eine erstaunliche Anzahl von plattdeutschen Veröffentlichungen vornehmlich aus den letzten einhundert Jahren.

Fritz Reuter

Dabei kann man im Recherche – Ergebnis sofort dem Resümee des Centrums für Niederdeutsch an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zustimmen, wenn dort folgende Autoren/innen als im Sprachgebiet herausragend vorgestellt werden.

 

https://www.uni-muenster.de/Germanistik/cfn/Plattinfos/Geschriebenes_Niederdeutsch.html

Dort heißt es:

Wichtige Namen für den geschriebenen Dialekt sind Fritz Reuter und Klaus Groth, deren Werke ohne Zweifel als die Klassiker der nieder-deutschen Literatur bezeichnet werden können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Reuter

Klaus Johann Groth
Augustin Wibbelt
Maria Mönch-Tegeder

Gerd Spiekermann
Anja Meyfarth:

 

 

Kurzvita von Dr. Bernard Krone

                                           Dr. Bernard Krone in seiner “historischen Ecke”

Bernard Krone (BK 3) wurde 1940 in Spelle geboren als ältester Sohn des Bernard Krone (BK 2) und seiner Ehefrau Gertrud. Mittlerweile hat er die Krone – Holding an seinen Sohn Bernard  (BK 4) übergeben.

BK 3 (so wird er in der Firma und im südlichen Emsland hochgeachtet genannt) studierte Landmaschinenbau an der Staatlichen Ingenieur-Schule in Köln und stieg  1963 in das elterliche Unternehmen ein. Die ersten unternehmerischen Erfahrungen machte er in Irland und wurde dann Prokurist in Spelle. 1968 übernahm er die Geschäftsführung.  Der frühe Tod seines Vaters bedingte, dass er nun als Alleinerbe den schnell wachsenden Betrieb übernehmen musste.

Als zweites Standbein gründete er ein  Fahrzeugwerk in Werlte, wo zunächst landwirtschaftliche Anhänger gebaut wurden. Heute laufen dort “nur noch” LKW Trailer zu Tausenden vom Band. Diese sind auf Europas Straßen nicht zu übersehen.

In den Landmaschinenfabriken in Spelle leitete Bernard Krone in den 80er Jahren die Spezialisierung auf die Futtererntetechnik ein. Rund um die Jahrtausendwende gelang Krone der Einstieg in die Selbstfahrtechnik. Seither baut Krone den selbst fahrenden Großflächenmäher Big M und den Feldhäcksler Big X. Mittlerweile werden jährlich 2 Milliarden Umsatz gemacht und es sind über 4000 Fachleute beschäftigt.

Dr. Bernard Krone zeichnet in seinem nachfolgenden Beitrag die Firmengeschichte in Platt nach…

 

  Dr. Bernard Krone neben der ersten Maschine, die sein Großvater BK 1 baute.

Fotos: Archiv Robben

 

 

10 Jahre Institut für niederdeutsche Sprache

Diesen Zeilen stammen vom damaligen Präsidenten Prof. Dr. Dieter Stellmacher.

Sie zeigen, dass nach der Gründung und in den ersten 19 Jahre durchaus auch Schwierigkeiten zu überwinden waren…

Schlußwort

Kein Huus ahne Muus, so heißt ein Sprichwort in südniedersächsischem Platt. Nichts ist ungetrübt, auf diese Weise werden wir diese Volksweis­heit zu verstehen haben. Das gilt auch für das Vorstehende. Wir wollten zeigen, daß die Gründung eines Instituts für niederdeutsche Sprache ein Wagnis in mehrfacher Weise war und eine Aufgabe all denen bleibt, die wissen, daß es »Sprachen in der Sprache« gibt. Gelingen konnte der Ver­such, weil man in der norddeutschen Kulturlandschaft den Wert der alten, der anderen Sprache nicht vergessen hatte. Aber, wer nich gaud dünget, dei kann aak nich gaud amen. Die Südniedersachsen, die uns dieses Wort überliefert haben, meinten zu recht, daß der gute Wille allein nicht ausrei­che. Es mußten schon die Hände geregt, der Verstand bemüht werden, wollte man erreichen, was das Institut für niederdeutsche Sprache in den verflossenen zehn Jahren geschafft hat. Ein bißchen Stolz über das Er­reichte klang schon mit, auch wenn wir alle wissen, daß noch viel zu tun ist. Damit wir dabei nicht allein bleiben, sei diese Schrift all jenen ans Herz gelegt, denen regionale Kulturförderung mehr als eine Floskel be­deutet.

Wir tun ja nichts Unzeitgemäßes und nichts Kurzlebiges. Wat schrifft, dat klifft, zum dritten Mal sei die Weisheit der Südniedersachsen bemüht: Das Geschriebene bleibt nicht ohne Folgen. Und das soll für das nächste Jahrzehnt unser Leitspruch sein. Diejenigen, die uns »beim Schreiben« helfen wollen, werden gehört und bekommen Gelegenheit, das Ihre zu tun. Möge das Institut für niederdeutsche Sprache bei seiner vielen und vielfältigen Arbeit nicht allein bleiben, denn seine Arbeit geht uns alle an!

Dieter Stellmacher

Talk up Platt – mit einem Ordensoberen in Rom 2

 

Vom Plattdeutschen her kommend – Erfahrungen mit anderen Sprachen:

Zunächst zeigten sich also die Defizite in Deutsch in der Eingangsklasse auf dem Gymnasium. Nach dem Eltersprechtag erhielt ich zu Hause von meinem Eltern diese Meldung der Lehrpersonen:

  • Der Junge soll mehr hochdeutsche Lektüre lesen
  • Der Junge soll ein Heft führen mit deutschen Vokabeln
  • Der Junge soll sich gute deutsche Formulierungen notieren und immer wieder lesen

Deutsch war in der Zeit für mich wirklich problematisch.

Erst in meiner Zeit als Schulleiter des Gymnasiums in Handrup ist mir richtig bewusst geworden, dass die Schulnote “Deutsch” nicht einfach nur eine Note unter den anderen ist, die Kenntnisse in Deutsch dominieren eindeutig gegenüber den anderen Fächern, denn wenn man die Sprache nicht richtig beherrscht, nimmt das auch negativen Einfluss auf die übrigen Fächer.

In Klasse 7 begann der unproblematische  Lateinunterricht.

Mit dem Fach Englisch allerdings konnte ich mich nicht so recht anfreunden und so wählte ich es auch schon mit 13 Jahren wieder ab.

Ganz anders waren meine Erfahrungen mit der altgriechischen Sprache. Dort war ich hoch motiviert, denn so bekam ich den Zugang zu Plato, Sokrates und den anderen großen antiken Philosophen. Ich konnte sonntags nachmittags lesend in der Kuhweide liegen – das war meine Welt!

Einsatz an einer Jesuiten-Highschool in der New Yorker Bronx 

Da es ein Grundanliegen des Herz-Jesu-Ordens ist, sich besonders für die Bildung und Erziehung junger Menschen einzusetzen, unterrichtete Pater Wilmer ab 1997 für ein Jahr an der Jesuiten-Highschool in der New Yorker Bronx Deutsch und Geschichte.

Schulleiter am Gymnasium Leoninum in Handrup

Nach seinem Amerika – Aufenhalt kehrte er 1998 an die Schule ins Emsland zurück, an der er selbst ausgebildet worden war. Dr. Wilmer wird dort im Alter von 37 Jahren Schulleiter des Gymnasiums mit derzeit rund 1000 Schülern und ungefähr 70 Lehrkräften.

Dort erwirbt er sich einen ausgezeichneten Ruf  bei den  Eltern und Schülern aus dem südlichen Emsland und dem angrenzenden Osnabrücker Land.

Viele Ehemalige schwärmen noch heute von den besonderen Aktivitäten, die über den Schulallteg hinausgingen: So eine Pilgerreise der gesamten Schulgemeinschaft nach Santiago de Compostela. Später brach die komplette Schülerschaft mit vielen Eltern im Tross mit einer gewaltigen Busflotte nach Rom auf – dort war gerade das Konklave und der deutsche Papst Benedikt wurde gewählt.

Leiter der deutschen Ordensprovinz 

Nach neun Jahren erfolgreicher Schulleitertätigkeit übernahm Pater Wilmer die Leitung der deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester mit dem damaligen Sitz in Bonn. Nach einiger Zeit wurde dieser deutsche Hauptsitz nach Neustadt an der Weinstraße verlegt. Dr. Wilmer nannte sich nun Provinzial.

Hier ein Foto zum Provizialat in Neustadt:

 

 

 

“Superiore Generale” des Herz – Jesu- Ordens in Rom

An Pfingsten 2015 wird Dr. Heiner Wilmer in Rom vom Generalkapitel des Ordens mit goßer Mehrheit zum Generaloberen der Kongregation der Herz-Jesu-Priester  für die Amtszeit von sechs Jahren gewählt.

Damit ist er der „Chef“ über 2300 Patres in 43 Ländern dieser Erde.

Von der plattdeutschen Sprache her kommend spricht der polyglotte Ordensobere Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch – und Deutsch natürlich. Dazu kommen die „alten“ Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch. Portugiesisch versteht Dr. Wilmer weitgehend, eine Messfeier kann er in dieser Sprache (ab)lesen. Er predigt dann allerdings in spanisch.

Was ich in noch mehr Sprachen sagen kann, ist “Bier vom Fass”. Und dann versteht man mich…

Weitere interessante Informationen und Sprachbetrachtungen über Pater Dr. Wilmer auf der nächsten Seite:

 

 

 

https://www.herder.de/autoren/w/heiner-wilmer/

https://www.youtube.com/watch?v=h4xocvJcs38

Foto: Siegfried Wistuba